Herbst

Laub

Rechen Sie Ihr Laub zusammen und befreien Sie Ihren Rasen damit. Abgedeckte Grashalme erhalten dadurch mehr Licht und eine Braunfärbung der Gräser wird vermieden Durch die Laubschicht kann auch keine Feuchtigkeit abziehen und ein Moosbefall im Frühjahr ist vorprogrammiert. Nehmen Sie das Laub doch zum Mulchen her. Unter Ziersträucher und sogar im Gemüsebeet können Sie dieses ohne Bedenken ausstreuen und mit einarbeiten.

 

Kalidünger – Wichtig für Rosen

Bitte geben Sie Ihren Rosen ab September keinen Rosendünger mehr, diese könnten noch austreiben und so die jungen Triebe den Winter nicht mehr Stand halten. Allerdings mit einem reinen Kalidünger bringen Sie die Rosen im September zum widerstandsfähigen Ausreifen der Triebe.

 

Asche und Garten

Jetzt kommt die kalte, gemütliche Zeit. Wer genießt da nicht das Feuer am offenen Kamin, oder die natürliche Wärme des Holzofens. Nur was passiert mit der Asche? Bislang wurde diese als Dung in dem Garten oder Kompost bedenkenlos verwendet. Asche zu kompostieren rate ich allgemein ab, es ist richtig, dass Holzasche einen hohen Kaligehalt hat. Ein “unreifer” reiner Grüngutkompost (ohne Asche) hat immer einen erhöhten Kali- und Salzgehalt. Ebenso ist in unseren Gärten der Kaligehalt mehr als gedeckt. Auch enthält Holzasche Schwermetalle allerdings in einem geringen Maß. Wiederum die Asche von Briketts, Steinkohle und Braunkohle besitzen einen erhöhten Schwermetallgehalt und auf die Dauer verwendet würde der Boden schaden nehmen.

Bitte keine Asche für den Garten verwenden

 

Obst- und Zierbäume

Jetzt können Sie bei Ihren Bäumen das tote Holz noch gut erkennen. Entfernen Sie diese sorgfältig und gefühlvoll um kein gesundes Holz zu beschädigen.

Die Stämme der Obstbäume sollten jetzt gekalkt werden. Dieses verhindert Frostschaden an den Bäumen. Vor allem sind Bäume gefährdet die früh in den Saft kommen.

 

Denken Sie an die Frühlingsblüte

Vor dem ersten Herbstfrost sollten Sie Ihre Blumenzwiebeln stecken. Vorher empfiehlt es sich ein weinig Blumenzwiebeldünger oder auch Knochenmehl in den Pflanzlöchern auszustreuen. Blumenzwiebel eher flach einsetzten und mit Erde abdecken; Faustregel: Zweimal so tief wie die Zwiebel selbst. Sonst haben es die austreibenden Blätter sehr schwer an die Oberfläche zu gelangen. Der Boden sollte eher locker sein. Bei zu viel lehmigen Boden besteht die Gefahr, dass die Zwiebeln zum Faulen anfangen. Ein Schutz vor Wühlmäuse sind sog. Pflanzkörbe aus Kunststoff. Das bringt den Vorteil mit, dass die in Rabatten gepflanzten Zwiebeln auch leichter aus den Boden genommen werden können.

 

Lagerung von Äpfeln

Ideale Temperatur zur Lagerung von Äpfeln sind  1- 4° Grad. Bei dieser Temperatur wird die Haltbarkeit deutlich erhöht. Decken Sie die Äpfel mit einer Plastiktüte zu. Vorher sollten noch Luftlöcher in die Tüte  durchstochen werden. Diese Methode reduziert die Atmung der Äpfel. Zum Lagern eignen sich mittelgroße Äpfel am besten.

 

Kartoffeln

Schneiden Sie die Stängel des Krautes 2 Wochen vor der Ernte bis zum Boden ab. So erhält die Knolle noch wertvolle Energie für die endgültige Reife. Achten Sie je nach Sorte der Kartoffeln, dass diese nicht frostempfindlich sind. Mit Stroh können Sie diese Sorten vor dem Nachtfrost schützen. Nach der Ernte im Keller kühl (4°C), dunkel und trocken Lagern. Decken Sie die Knolle mit Zeitungen ab, schränkt das vorzeitige Schrumpfen ein.

 

Rote Bete, Sellerie und Lauch

können im Winter in einem Frühbeetkasten gelagert werden. Schneiden Sie das Kraut der Roten Bete ab und bei dem Lauch die Blätter einkürzen. Lauch und Sellerie können sie nebeneinander in der Reihe “einschlagen”  und mit Stroh bedecken. Die Rote Bete können in einem Haufen aufgeschüttet werden und mit Torf oder auch Stroh abgedeckt werden.

 

Halloween – Kürbis

Im Oktober ist die Zeit der Kürbisernte. Ernten Sie diese bevor der strenge Frost einsetzt. Bei kühlem einlagern von ca. 15°C bleiben die ausgereiften Kürbisse frisch und erhalten Ihre volle Vitaminvielfalt. Sind die Kürbisse noch nicht reif lieben Sie es Warm  ca. 20° C.

 

Zimmer- und Gartenpflanzen

Gönnen Sie Ihren Zimmer- und Gartenpflanze eine Ruhephase und verringern das Gießen und Düngen. Erst im März sollten diese wieder speziell verwöhnt werden.

Zimmerpflanzen die über den Sommer in der Natur auf Terrasse oder Balkon standen, müssen bei einer  Temperatur unter 10° dringend wieder an die Wohnungsluft akklimatisiert werden. Wurmfrei? Stellen Sie bevor Sie die Pflanzen ins Haus räumen, diese in einen Kübel mit lauwarmen Wasser. Regenwürmer werden sich an die Oberfläche stürzen und Sie haben wieder eine wurmfreie Pflanze.

 

Stauden und Pflanzen schneiden

Schneiden Sie Ihr Stauden und Zierpflanzen nicht zu Früh ab (September/Oktober). Auch wenn Sie schon gelb werden.  Die Pflanzen müssen sich vor dem Schnitt noch etwas zurück ziehen können, damit sie den Winter gut überstehen können. Manche Stauden und Gräser über den Winter gar nicht Schneiden.

 

Beete Abräumen

Der Boden wird langsam für den Winter vorbereitet. Räumen Sie Ihre einjährigen Sommerpflanzen und  Gemüse von den Beeten ab. Kompostieren sie das Material und werfen kranke Pflanzen in die Wertstofftonne oder verbrennen diese gleich. Die Krankheitserreger können auf dem Komposthaufen überwintern und Ihre Pflanzen für das nächste Jahr wieder schädigen.

 

Umgraben?

Immer öfters wird die Frage gestellt ob man nun Umgraben soll oder nicht. Es empfiehlt sich nur Böden mit hohen Lehmanteil (schwere Böden) umzugraben. Dieser Boden wird durch den Frost lockerer und eine gute Struktur macht sich für das Frühjahr bemerkbar. Es empfiehlt sich eine Spatentiefe das Erdreich zu wenden.

 

Beerensträucher

Es empfiehlt sich, die Beerensträucher mit organischem Material zu mulchen wie z.B. Rindenhumus oder Laub. Auch Rasenschnitt ist geeignet. Gerade Himbeeren sind extrem frostempfindlich und benötigen eine Mulchschicht. Die Gefahr für Frostschäden entsteht bei schweren Böden, die zu vie Nässe und Feuchtigkeit speichern. Nicht an den Pflanzen umgraben, da diese Flachwurzler sind.

 

Teich frostfrei halten

Um Ihren Teich frostfrei über den Winter zu bekommen, sollten Sie einige Dinge beachten. Hohe Stauden, Schilf, Gräser usw. am Teich noch nicht abschneiden, diese geben dem Teich etwas Schutz. Hilfreich für eine freie Wasseroberfläche sind Styroporblöcke, allerdings sollten Sie diese immer wieder mal bei Frost bewegen.  In Fachhandel gibt es auch spezielle Teicheisfreihalter. Ähnliche Wirkung wie die Styroporblöcke, nur dass diese in der Mitte Lüftungslöcher haben, bei denen Luft an die Wasseroberfläche gelangen kann.

 

Rosen

Schneiden Sie das tote Holz vorsichtig heraus. Mulchen oder Häufeln Sie zum Schutz vor dem Frost die Pflanze ein. Die Komplette Pflanze mit Reisig abdecken.

Die Krone der Hochstammrosen können vorsichtig mit einem Kartoffelsack und Stroh abgedeckt und somit frostsicherer verpackt werden.

 

Pampasgras

Erst im Frühjahr schneiden. Binden Sie die Halme zu einem Bündel zusammen dies schützt die Pflanze vor Frost. Achten Sie darauf, dass diese nicht ganz austrocknet. Bei langen Trockenperioden – gießen.

 

Buchs

Wundern Sie sich weil Ihr Buchs im Frühjahr eine gelbe Blattfärbung erhalten hat? Die Ursache kann darin liegen, dass Sie dem Buchs über den Winter nicht gegossen haben oder Sie haben um den Buchs mit Rinde frisch aufgemulcht. Dadurch fehlt der Pflanze der Stickstoffgehalt. Deshalb ist zu empfehlen, vor dem Mulchen immer mit Hornspäne zu düngen. Auch regelmäßige Gaben von Tannen und Koniferendünger können Sie Ihm verabreichen.