Gräser – Haar des Gartens

Ziergräser sind momentan der absolute Trend im Außenbereich. Kein Wunder! Diese großartigen Pflanzen gibt es von winzig klein (ca. 20cm) bis gigantisch groß (250cm) und sind somit zur Erfüllung für fast alle Wünsche und Bedürfnisse einsetzbar. Die Vielfalt der Gräser spiegelt sich auch in ihren Einsatzmöglichkeiten wieder. Und das Schöne an den Gräsern ist vor allem, dass sie immer in Bewegung sind und die starren Strukturen von Architektur, Mauerwerk und Hecken aufbrechen. Ein berühmtes Zitat des Gärtners und Philosophen Karl Foerster (18-74-1970) lautet: “Gräser sind das Haar der Mutter Erde”.

Ziergräser - Pflanzen für moderne Gärten

Vielfalt der Gräser

Das breite Sortiment der Gräser reicht von Sonnen- bis Schattengräsern, für trockene und feuchte Lagen, immergrün und sommergrün, bodendeckend und gigantisch. Dabei muss man sagen, dass Gräser großteils nicht durch ihre Farbenpracht herausstechen, sondern durch ihre zarten Strukturen und Leichtigkeit in ihrer Bewegung im Wind. Im Herbst verzaubern einige Arten sie zusätzlich noch mit fantastischer Blüten. Das Sortiment reicht von dezenten beinahe unauffälligen Blüten bis hin zu fuchsschwanzartigen, flauschigen Blüten.

Gräser eignen sich als Strukturbildner in Beeten oder als Hintergrundgrundpflanzen. Auch als Heckenelemente sind sie geeignet. Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sinn Gräser sowohl für Gärten als auch für Terrassen geeignet. Als Leitstauden eigenen sich vor allem höhere, aufrechte Gräserarten, wie beispielsweise das Miscanthus sinensis ‘Strictus’ – Chinaschilf oder das Cortaderia selloana – Pampasgras. Als Beetbegleitung für sonnige Standorte eignen sich niederiger bleibende Gräser wie Stipa tenuissima – Federgras, Pennisetum alopecuroides in Sorten – Lampenputzergras oder Festuca – Blauschwingel. Für schattige Standorte empfehlen wir Luzula nivea – Hainsimse.

Als sommergrünen Sichtschutz eignen sich die hohen Sorten vom Chinaschilf sehr gut. Miscanthus sinensis ‘Silberfeder’ (150-220cm), oder Miscanthus gigantheus (300cm). Aber auch das Calamagrostis acutiflora ‘Karl Foerster’ (150cm) und das Miscanthus sinensis ‘Gracillimus’ sind mögliche Gräsersorten.

Immergrüne Gräser sind vor allem im Winter ein schöner, erfrischender Aspekt im Garten. Empfehlenswert ist das Carex morrowii ‘Variegata’. Aber auch die bereits erwähnte Luzula nivea ist immergrün.

Als farbige Alternative zum grünen Halm hat das Gräsersortiment auch noch ein paar rotlaubige Arten parat. Hierbei zu nennen ist in erster Linie das Imperata cylindrica ‘Red Baron’ – Kupferhirse (Vorsicht ausläufertreibend). Und auch das Panicum virgatum ‘Shenandoah’ begeistert mit seiner dunkelroten Herbstfärbung.

 

Pflegehinweise für Gräser

Viele Gräser haben einen hohlen Halm. Vor dem Winter bitte keinesfalls zurückschneiden. Binden Sie die hohen Gräser einfach zusammen. Die Blüten bitte nicht abschneiden. Dann haben Sie auch im Winter einen dekorativen Effekt. Bei frostempfindlichen Gräsern wie das Pampasgras (Cortaderia selloana) empfehlen wir ein paar Zweige Reisig als Frostschutz an die Basis der Gräser zu legen.

 

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